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Importbelege und Mehrwertsteuer: Aufgepasst! (01.05.2017)
Firmen, die mit der Mehrwertsteuer abrechnen, und Leistungen aus dem Ausland beziehen, müssen ab 1. März 2018 die neuen Vorschriften für den Vorsteuerabzug beachten. Fehler in diesem Bereich können rasch ins Geld gehen!
 
Die Eidg. Zollverwaltung löst die bisherigen gelben Import-Belege am 1. März 2018 durch die elektronische Veranlagungsverfügung eVV Import ab.
 
Alle Firmen, welche Waren aus dem Ausland beziehen, sind von dieser Umstellung betroffen. Firmen, die ein eigenes ZAZ-Konto besitzen, müssen die Daten neu selbst beim Zollserver abholen und bei sich elektronisch archivieren. Firmen ohne eigenes ZAZ-Konto erhalten während der Übergangsphase die Belege je nach Spediteur noch in Papierform oder bereits elektronisch. Bei den elektronischen eVV existieren zudem drei verschiedene Abholvarianten.
 
Wichtig ist, dass ab 1. März 2018 nur noch die elektronischen Veranlagungsverfügungen eVV Import für die Geltendmachung des Vorsteuerabzugs gültig sind. Es genügt also beispielsweise nicht, nur die Speditionsrechnung aufzubewahren. Auch nicht ausreichend ist es, den Importbeleg auszudrucken und bei der Buchhaltung abzulegen. Es muss die elektronische Datei (signierte XML-Datei) aufbewahrt werden, und zwar während der gesamten gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren.
 
Wer regelmässig Importe aus dem Ausland tätigt, für den kann es sinnvoll sein, die Importbelege über eine Software abzuholen, da das manuelle downloaden der Importbelege etwas umständlich ist. Wir unterstützen Sie als Treuhänder gerne bei Fragen zu diesem Thema.
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