Jean Frei  Revisions- und Treuhand AG
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Neue Mehrwertsteuersätze ab 1. Januar 2018? (23.07.2017)
Welche Mehrwertsteuersätze ab 1. Januar 2018 anzuwenden sind, ist noch nicht bekannt. Möglicherweise sinken die Sätze zum ersten Mal seit Einführung der Mehrwertsteuer. Der Entscheid fällt an der Volksabstimmung vom 24. September 2017. Mehrwertsteuerpflichtige Firmen tun gut daran, zu prüfen, ob Sie bei einer Senkung der Sätze organisatorisch und technisch vorbereitet sind.
 
Bei Einführung der Mehrwertsteuer betrug der Normalsatz 6.5 %. Ab 1. Januar 1999 wurde der Satz auf 7.5 % erhöht, um die Finanzierung der AHV zu sichern. Eine weitere Erhöhung auf 7.6 % erfolgte per 1. Januar 2001. Die zusätzlichen 0.1 % sind für Eisenbahngrossprojekte bestimmt. Am 1. Januar 2011 wurde der Normalsatz um 0.4 % auf die heutigen 8.0 % erhöht. Diesmal diente die Erhöhung zur Finanzierung der Invalidenversicherung und ist befristet bis 31. Dezember 2017.
 
Für die Finanzierung der Bahninfrastruktur (FABI) hat das Volk einer Erhöhung um 0.1 % zugestimmt. Diese tritt definitiv ab 1. Januar 2018 in Kraft. Damit würden die Steuersätze ab 1. Januar 2018 somit wie folgt aussehen (zudem würden verschiedene Saldosteuersätze ebenfalls angepasst):
 
- 7.70 % Normalsatz
- 3.70 % Sondersatz für Beherbergungsleistungen
- 2.50 % Reduzierter Satz
 
Am 24. September 2014 stimmen die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über die "Reform der Altersvorsorge 2020" ab. Wird diese angenommen, erhöht sich der Normalsatz bei der Mehrwertsteuer um 0.3 %, d. h. die MWST-Sätze bleiben auf dem Stand von heute. Bei einem "Nein" an der Urne sinken die Sätze auf die oben aufgeführten Prozentwerte. Damit blieben knapp drei Monate Zeit, die entsprechenden Anpassungen vorzunehmen.
 
Die Auswirkungen einer möglichen Mewertsteuersatzsenkung für das eigene Unternehmen sollten deshalb rechtzeitig beurteilt und die notwendigen Massnahmen eingeleitet werden (Anpassung von Preislisten, EDV-Systemen, Offerten und Verträgen etc.).

 
Quelle: Eidg. Steuerverwaltung
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