Jean Frei  Revisions- und Treuhand AG
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Aktuelle Informationen
MWST: Praxisänderungen per 1. Januar 2005 (01.03.2005)
Die Eidgenössiche Steuerverwaltung hat die Steuerpflichtigen mit einer Broschüre über einige Praxisänderungen informiert, die ab 1. Januar 2005 angewendet werden. Erfreulich ist, dass die Praxisänderungen für die Steuerpflichtigen Erleichterungen mit sich bringen.
 
Rechnungsadresse: Nach alter Praxis musste die Rechnung so adressiert werden wie die Gesellschaft im Handelsregister bzw. im Register der Mehrwertsteuerpflichtigen eingetragen war. Neu wird auch die Adresse akzeptiert, wie sie der Steuerpflichtige im Geschäftsverkehr normalerweise verwendet (z. B. das Restaurant Sonne, welches rechtlich als Gasthaus Rolf Müller GmbH firmiert). Bei Rechnungen von ausländischen Steuerpflichtigen muss der inländische Steuerstellvertreter nicht mehr aufgeführt werden.
 
Kassenzettel: Bisher durfte die Vorsteuer bei Quittungen und Kassenbelegen, bei denen der Leistungsempfänger nicht aufgeführt war, nur bis zu einem Rechnungsbetrag von CHF 200 geltend gemacht werden. Neu wurde diese Grenze auf CHF 400 angehoben. Es muss wie bisher beachtet werden, dass dieser "Freibetrag" nur für Coupons anwendbar ist, die üblicherweise ohne Adressangaben ausgestellt werden wie z. B. Benzinquittungen. Falsch adressierte Rechnungen (z. B. auf den Namen eines Mitarbeiters ausgestellt) berechtigen dagegen wie bisher zu keinem Vorsteuerabzug, unabhängig vom Rechnungsbetrag.
 
Eigenverbrauch: Lockerung für Gesellschaft, die eine reine Überwachungstätigkeit ausüben wie Pensionskassen und Wohnbaugenossenschaften. Zudem werden einige Beträge wie Kreditzinsen und Gebühren nicht mehr für die Bemessungsgrundlage der Eigenverbrauchssteuer herangezogen.
 
Gründungskosten: Diese Kosten konnten bisher nicht als Vorsteuern geltend gemacht werden, da diese vor Beginn der Steuerpflicht entstanden sind und als Dienstleistungen auch nicht zur nachträglichen Einlageentsteuerung berechtigten. Neu werden Gründungs-, Kapitalerhöhungs- und Liquiditationskosten - sofern die Gesellschaft eine steuerbare Geschäftstätigkeit ausübt -, zum Vorsteuerabzug bzw. zur nachträglichen Einlageentsteuerung zugelassen.
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