Jean Frei  Revisions- und Treuhand AG
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Aktuelle Informationen
Verrechnungssteuer im Meldeverfahren (01.03.2005)
Seit 1. Januar 2005 kann die Eidgenössische Steuerverwaltung (EStV) für Dividenden von Schweizer Tochtergesellschaften, die nach dem 31. Dezember 2004 an ausländische Muttergesellschaften ausgeschüttet werden, das Meldeverfahren bewilligen. Damit wird das liquiditätsschonende Meldeverfahren auf weitere Staaten ausgedehnt (bisher nur USA und Deutschland).
 
Ob die gesamte Verrechnungssteuer von 35 % auf Schweizer Dividenden im Meldeverfahren abgewickelt werden kann, hängt vom jeweiligen DBA (Doppelbesteuerungsabkommen) zwischen der Schweiz und dem Staat, in dem die Muttergesellschaft ihren Sitz hat, ab. Das Meldeverfahren beschränkt sich verständlicherweise auf denjenigen Betrag, der gemäss DBA zurückgefordert werden könnte. Hiervon ausgenommen ist die Sockelsteuer, die in jedem Fall nach Bern abzuliefern ist. Die EStV behält sich zudem das Recht vor, das Meldeverfahren für diejenigen Staaten einzuschränken, die kein Gegenrecht gewähren.
 
Damit das Meldeverfahren beansprucht werden kann, muss zwischen der Schweiz und dem Staat der Muttergeselschaft also ein DBA bestehen. Zudem müssen auf seiten der Muttergesellschaft folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
 
- Ansässigkeit im Ausland
- Besitz des Nutzungsrechts an der Schweizer Dividende
- Es muss sich um eine Kapitalgesellschaft handeln
- Die Beteiligung muss gem. DBA wesentlich sein.
 
Das Meldeverfahren wird in zwei Schritten abgewickelt:
 
- 1. Gesuch bei der EStV, um Bewilligung des Meldeverfahrens (Form. 823/823B).
- 2. Meldeverfahren, dass heist das Einreichen des Formulars 108 zusammen mit dem üblichen Dividenden-Deklarationsformular innert 30 Tagen seit Fälligkeit der Dividende.
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